Die Anzeichen verdichten Sie, dass die FED im Dezember die Leitzinsen in den USA erhöhen könnten. Parallel, bzw. wahrscheinlich zuvor, wird die EZB Maßnahmen zur Geldmengenmehrung ergreife. Dies kann eine Ausweitung des QE-programmes (also eine Ausweitung des Staatsanleiheaufkaufprogrammes) sein, es kann sogar eine Zinssenkung erfolgen.
Autor: Michael Piontek
Die Inflation ist weiterhin sehr niedrig – und inkl. der Rohstoffpreise sogar bei nahezu „null“ angelangt. Die kurzfristigen Zinsen in der Eurozone werden so lange niedrig bleiben, so lange die EZB weiterhin über QE Liquidität in den Markt pumpt.
Das Internet der Dinge ist in aller Munde. Private Häuser werden immer „smarter“. Was kann die professionelle Immobilienwirtschaft davon lernen?
Technisch ist bereits vieles möglich – vieles aber noch nicht entwickelt oder standardisiert:
Ist eine Immobilien-Wiederanlage eines aktuellen Verkaufserlöses tatsächlich nur zu schlechteren Konditionen möglich?
Streng genommen: NEIN. Wenn man unter heutigen Marktbedingungen eine Immobilie mit hoffentlich hohem Gewinn verkaufen kann, schrecken viele davor zurück, da sie den Erlös vermeintlich nur deutlich schlechter wieder anlegen können.
Ein kurzer Gruß an Julia Gebhardt von der HVB / Unicredit Bank AG – als treue Stammleserin! Danke 😉
Die Probleme und Skandale der Automobilindustrie in diesem Jahr können erhebliche Spuren in unserer Wirtschaft und deren Entwicklung hinterlassen. Angefangen mit dem Einbruch in China, wo Volkswagen 60% seines Gewinnes erzielt (und 40% seiner Autos absetzt) bis zum Abgasskandal. Und es ist noch nicht absehbar, welche Hersteller ggf. ebenfalls noch mit in den Skandal hineingezogen werden. Klar sind bereits jetzt Risiken für die Zulieferindustrie.
Seit längerer zeit kämpft die FED um den „richtigen“ Zeitpunkt für eine Zinsanhebung. Zuletzt haben die Arbeitsmarktdaten dies verhindert. Die Sprachregelung ist auch wieder defensiver geworden. Dennoch könnte im Dezember ein erstes Signal von Frau Yellen kommen, wenn bis dahin genug „positive“ Informationen vorliegen – wenn auch vielleicht nur in Form einer härteren Ankündigung.
Die positive Gesamtwirtschaftliche Entwicklung hat sich im jahresverlauf fortgesetzt. Erwartet wird ein Wachstum im Gesamtjahr von ca. 1,8% (Erwartungen sind für das nächste Jahr ähnlich). Während die Industrieproduktion trotz stärkerem Export (noch) nicht deutlich angesprungen ist, trägt vor allem die Binnennachfrage die gute Entwicklung.
Die FED hat, wie von der Mehrheit der Marktteilnehmern erwartet – die Zinsen nicht angehoben. Nur 30% der in einer Umfrage befragten Marktteilnehmern war von einer Erhöhung zum jetzigen Zeitpunkt ausgegangen. Doch wie geht es jetzt weiter? Was bedeutet die Entscheidung?
Viele Investoren haben bei Beginn der Immobilienanlage eine bestimmte Vorstellung, in welche Standorte, Objektgrößen, Nutzungsarten, Risikoklassen und Renditebrandbreiten sie investieren wollen. Anschließend verfallen viele aber oft eine objektkonkrete betrachtungsebene und verfolgen eine moderate Buy-and-Hold- Strategie.