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Heraklit

Verhaltener Jahresauftakt im Bereich der gewerblichen Immobilientransaktionen

11.04.2016 Real Estate Keine Kommentare

Das Transaktionsvolumen ist im ersten Quartal mit 8,2 Mrd. EUR um 14% niedriger als im Vorjahreszeitraum ausgefallen.

Hintergrund ist vor allem, dass große Einzeltransaktionen fehlen. Rd. 47% der Umsatzvolumens entfallen auf Büroimmbilien, 20% auf Einzelhandel. Der Rückgang des Umsatzvolumens ist vor allem auf die Big 7 zurückzuführen, Frankfurt hat 59% und Berlin 43% weniger umgesetzt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In den anderen Städten blieb das Transkationsvolumen im Wesentlichen stabil. Der Anteil ausländischer Inevstoren am Gesamtumsatz ist deutlich auf unter 40% gefallen. Der Großteil des ausländischen Kapitals kam aus Nordamerika, Großbrittanien und Frankreich. Die Renditen sind nur noch leicht auf 4,13 % im Bürobereich gesunken.

Im Gesamtjahr werden Transkationen im Volumen von ca. 50 Mrd. EUR erwartet. Die Renditen werden weiter leicht sinken, da die Marktmieten und damit auch die Immobilienpreise steigen und der Nachfrageüberhang die Renditen drücken wird (Quelle JLL, 05.04.2016)

Die Zahlen zeigen, dass Investoren immer mehr bereit sind auch in B- und C-Städten zu investieren, um Rendite zu finden. Der Trend wird sich m. E. in diesem Jahr noch fortsetzen und verstärken und die Renditen in diesen Städten nach unten treiben. Dann werden die B-Lagen in B- und C-Städten folgen. In den Big-7-Städten wird es weniger Umsatz, diesen aber zu niedrigeren Renditen geben.

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