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Das einzig Konstante im Universum ist die Veränderung.
Heraklit

Das Internet der Dinge in der technischen Immobilienwirtschaft .. geht da was?

12.10.2015 Management,Real Estate Keine Kommentare

Das Internet der Dinge ist in aller Munde. Private Häuser werden immer „smarter“. Was kann die professionelle Immobilienwirtschaft davon lernen?

Technisch ist bereits vieles möglich – vieles aber noch nicht entwickelt oder standardisiert:

– Wo ist das „hörende“ Kabel in der Hausversorgung, dass Leckagen nicht nur anzeigt sondern auch lokalisiert? Dies ist beim Pipelinebau bereits Standard.

– Wo ist das „weareable“ im Flachdach, dass bereist bei beginnenden Dachundichtigkeiten Alarm gibt – und nicht erst, wenn das Wasser im DG aus der Decke tropft?

– Wo ist der Fassadenverschmutzungsmessungssensor (analog dem Regensensor im Auto) der bei bestimmten verschmutzungsgraden an mehreren Stellen die Reinigung selbst ruft? natürlich nach vorgegebenen Mindestzeiten.

– Wo ist die rein funkgestützte Brandmeldeanlage für den Dauerbetrieb, die nicht nur einfacher zu montieren sondern besonders auch einfacher umzusetzen ist (bei Änderungen im Raumzuschnitt nach Neuvermietung).

– Die freie – anbieterübergreifende – Sensoranbringung und – auslesung steht auch noch aus….

Alle diese Themen würde – wirtschaftliche Produktion und Einsatz vorausgesetzt – das Objektmanagement deutlich vereinfachen und verbessern. Es wird kommen – die digitale Revolution kommt immer schneller und wird auch in „unserem“ Bereich Einzug halten. Wer da noch zweifelt möge sein heutiges IPhone mal neben sein Mobiltelefon von vor 5 Jahren legen.

Künftig werden sich nur noch Retailflächen vermieten lassen, die es einer Zentrale ermöglichen online nachzuvollziehen, ob der Markt in xy-Stadt um 20.00 Uhr die Eingangstür verschlossen hat. Und welche Verbrauchsdaten dort anfallen.

Manches lässt sich später nachrüsten – vieles muss aber bei Objekterstellung bzw. -revitailisierung bedacht werden. Daher müssen wir das Thema laufend beobachten um möglichst frühzeitig Standards und DIN-Normungen mitzunehmen und zu berücksichtigen.

Die Digitalisierung der Gebäude wird für Vermieter eine größere Herausforderung werden als jede Enev-Anpassung. Nur wer „state-of-the-Art“ ist, wird nachhaltig und zu den besten Mieten vermieten können. Somit das Thema auch für das Risikomanagement jedes Unternehmens von Bedeutung.

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